14.11.10

aufgespießt



There were two collisions, one serious, when Dean Barker’s Emirates Team New Zealand speared its spinnaker pole through the side of Mascalzone Latino Audi steered by Gavin Brady. No one was hurt but Brady was penalized twice in the incident and race officials asked Brady to withdraw to avoid further damage to the Kiwi boat.
Cameron Dunn from Mascalzone said his team was head to wind when the New Zealand boat tried to turn inside them and their spinnaker pole sliced into the brittle carbonfiber topsides of the Italian boat.
“It went straight through the carbonfiber,” Dunn said. “It’s not a very thick skin at that point. It’s not designed to take impacts on the side. We’re lucky it wasn’t much worse. It could have been considerably worse. I’m surprised the bow didn’t hit. Luckily it was just the spinnaker pole. No one was hurt. It was pretty exciting for the 18th man in the back, and the television cameraman.”
Ray Davies, tactician on ETNZ said: “It was pretty dramatic. Obviously not what anyone wants. A lot of damage, a broken spinnaker pole and a big hole in a boat. It’s not a good way to start but the guys are working on repairs and it should be OK for tomorrow.”
Following a jury hearing into the collision, Mascalzone Latino Audi was docked one point while ETNZ lost half a point. Before racing started, race officials had warned sailors about actions that might render boats incapable of racing.
http://www.louisvuittontrophy.com/news/news.php

12.11.10

decisions


http://routedurhum-labanquepostale.geovoile.com/2010/?lg=en

Jörg Riechers und Axel Strauss sind gut dabei.

Da draußen alleine die taktischen Entscheidungen zu treffen muss grausam sein.


12.11.
Mare.de:
Fliegende Fische schwirren hier rum. Da muss man echt aufpassen, dass man nicht getroffen wird. Übrigens ist es sehr, sehr heiß. Ich weiß, dass ich deswegen kein Mitleid erwarten kann – vor allem nicht, wenn ich an das Hamburger November-Schietwetter denke. Aber die Hitze macht den Job nicht unbedingt leichter.
Tzu Hang: Die Wettermodelle unterscheiden sich wieder kurz-und mittelfristig, dh. bis in ca 4 Tagen , und ich werde jetzt schwerpunktmaessig auf die Amis/GFS setzen. Schliesslich sind wir fast vor deren Haustür und da sollten die schon wissen was los ist.
11.11.
Mare.de:
Heute Nacht bin ich in eine schwarze Wolke gesegelt. So was habe ich noch nicht erlebt. Heftiger Wind, Starkregen – ich musste aufpassen, dass das Boot nicht auseinander bricht. Und dann Flaute. Den kleinen Vorsprung vor Troussel, den ich heraus gesegelt hatte, schmolz wie Eis in der Sonne dahin. Noch dazu war ich komplett übermüdet. Fertig. Das sind so Augenblicke, in denen man alles in Frage stellt. Jetzt geht es mir wieder besser. Ich wage aber keine Prognosen mehr. Hier ist alles möglich.
Tzu Hang: Der Wind hat heute das gemacht, was er nach „Vorgabe“ des heutigen amerikanischen GFS Modells machen soll: nach SSE gedreht und zugenommen, jetzt so um die 16, 17 knoten. Ich habe vorhin auf die Solent gewechselt, da der Winkel fuer den Gennaker zu spitz wurde, und ein Riesendruck auf dem Teil war. Und voila. Mit der Solent lauft es einen Tick schneller. Und vor allem muss ich keinen Kurskompromiss machen. Ich kann genau dort hinfahren wo ich hin will. Sehr gut!
Die Wetterdaten von gestern abend und heute morgen, und die damit berechneten Routings bevorzugen insgesamt die Suedgruppe. Zwar noch nicht heute oder morgen, aber danach wird es fuer sie wieder gut laufen. Voraussichtlich wird zwar das Podium von Nordlern besetzt sein, aber dann werden ganz viele Südler kommen.
10.11.
Mare.de:
Das Leben hier an Bord geht ganz schön an die Substanz. Aber da müssen alle Segler durch. Übrigens glaube ich, dass die Entscheidung zwischen Platz 2 und 6 kurz vor Guadeloupe fallen wird.
Tzu Hang: Ich habe auf den Gennaker gewechselt. Der Wind ist sehr wechselhaft, und ich will meinen Spi nicht mit einem zu kleinen Windwinkel riskieren.Der Wind sollte in Richtung Sued drehen, und das wuerde mir gut passen. So fällt mein fehlendes Segel nicht so auf.
09.11.
Mare.de:
Was das Segeln betrifft, ärgere ich mich immer noch, dass ich nicht früher nach Süden abgebogen bin – so wie Thomas Ruyant.
Tzu Hang: Mein Kursoption geht zumindest kurzfristig auf, ich habe etwas mehr Wind und dadurch speed als die Kollegen weiter im Norden oder Nordwesten, obwohl diese mit ihrem grossen Spinnaker (heul...) unterwegs sind. Hoffentlich bleibt das so. Ich muss allerdings auch ein bisschen mehr nach Westen und so habe ich nach dem Positioning um 1030 gehalst.
Europäisches und amerikanisches Wettermodell geben mir kurz- und langfristig die gleichen Werte, mittelfristig (4-7tage) liegen sie etwas auseinander. Beide Modelle sehen eine Ankunftszeit in 9-10 Tagen. Hoffen wir mal, dass das so stimmt.


http://segeln.mare.de

http://www.windquestsailing.com/logbook.html?name=RdR2010



sailing in shorts



The Humphries 42' Oystercatcher XXVI racing in Antigua in 2010.

via: www.blur.se

luscious friday

04.11.10

problems


Die Ruhe vor dem Sturm [04/11/2010]
Nachdem mich die vorige Nacht so mitgenommen hat, war es gestern ruhig. Ich habe sogar 5 Stunden geschlafen. Hurra! Das war auch wirklich nötig, denn in der kommenden Nacht soll es sehr stürmisch werden, da werde ich bestimmt kein Auge zutun. Heute scheint die Sonne, es ist warm und ich habe mich momentan auf den dritten Platz vorgesegelt. Das motiviert. Ich frage mich nur, warum Bernhard Stamm – für mich einer der größten Favoriten überhaupt – nach Süden abgedriftet ist? Mal schauen, wessen Taktik am Ende aufgeht.
http://segeln.mare.de/

Steering problem for Stamm [04/11/2010]
Unfortuantely Bernard Stamm is no stranger to adversary and disappointment. After leading Class 40 in the early stages of the Route du Rhum-La Banque Postale, Stamm has suffered a serious problem with his steering on Cheminées Poujoulat.
His slow, southerly course tells its own story, slumping to 18th on the rankings. Part of the mechanism which links the autopilot to the rudder has apparently failed, making it impossible for Stamm to use the pilot to steer. So he is making for the Azores, 580 miles to his SW, where he aims to make a technical pit stop. “The only way I can go is make the helm fast and balance the sails. I can’t race upwind or close hauled. So that explains my course.” Stamm is trying to effect some kind of repair with what he has to hand. His shore-team have confirmed that a “Mac Guyver” running repair may be possible. “I have begun to try and do something, but it won’t let me keep pace. I hope to keep the wind to make it to the Azores without using the engine. It’s a shame because I had been going well and it was an interesting race.”
http://www.routedurhum-labanquepostale.com/en/s03_news/s03p02_detail_actu.php?news=2303&categorie=121

och nö



Bavaria will Dufour und Grand Soleil übernehmen
Die größte deutsche Sportbootwerft steht offenbar kurz vor einer Großakquisition. Mit der sportlich-luxuriösen Marke Grand Soleil würden die Giebelstädter, sofern die Übernahme gelingt, das Angebot im Top-Segment abrunden. Dufour könnte die Mitte des Marktes abdecken, während Bavaria wie bisher in der Breite Eigner und Charterkunden bedient.
Die Übernahme wäre tatsächlich eine Transaktion von Investorengruppen. Wie Bavaria (Anchorage Advisors, Oaktree) gehören auch Dufour und Grand Soleil zu einer Finanzholding (ISB/Rhone Capital).
Kurios dabei: Als die Alteigentümer von Bavaria, Winfried Herrmann und Josef Meltl, 2008 ihre Werft verkauften, hatte Rhone Capital mitgeboten. Damals sah es eine Zeitlang so aus, als könnten die Dufour/Grand Soleil-Investoren Bavaria übernehmen. Jetzt, zwei Jahre später, kommt es womöglich doch noch zu dem Mega-Deal – allerdings auf umgekehrtem Weg.
www.segelnews.de

02.11.10

decisions


http://routedurhum-labanquepostale.geovoile.com/2010/?lg=en

Jörg Riechers
Meine seglerische Laufbahn begann in den frühen 80er Jahren im Alter von 14 Jahren auf einem X-95 Halbtonner in den gloreichen Zeiten der IOR Formel. Ende der 80er folgten viele erfolgreiche Jahre im Laser, die den Grundstein legten für das, was kommen sollte. 1993 bekam ich die Chance mit dem englischen Segelprofi David Berdford zu segeln und wurde im gleichen Jahr als Mitglied seiner Crew Vize-Europameister in der J-24.

Im folgenden Jahr folgte die “THE WALL” Mumm 36 Kampagne mit dem “Team of misfits” (kein anderes Team hätte jemals mit einem von uns gesegelt). Mit einem Bruchteil des Budgets der anderen Teams versetzten wir die Welt der Mumm 36 Klasse in Angst und Schrecken – leider war das Budget so klein, dass wir 1995 niemanden mehr erschrecken konnten. Es folgten weitere Jahre in der Mumm 36 mit Skippern wie Jimmy Pahun und Terry Hutchinson, bevor ich mich 1998 wieder meiner alten Liebe – dem Laser – zugewandt habe.

Da ich auf wundersame Weise für die deutsche Segelszene immer noch ein “Misfit” war, was ich mir eigentlich nicht erklären konnte, blieb für mich nur eine Möglichkeit – Einhandsegeln ( es sei denn, ich wollte im Laser dem Rentendasein entgegenfibern ). Wie sich herausstellte ein Segen – denn keine Diziplin des Segeln ist so befriedigend wie das Einhandsegeln. Meine Zeit in der Figaro-Klasse war mit Abstand die Beste meiner Karriere, außer vielleicht der “THE WALL” Kampagne.
http://segeln.mare.de/?page_id=29

Finn-Class



The video was produced by X-Trame Studio of Budapest in conjunction with the Finn class,
principally using footage taken at the 2010 Finn Gold Cup in San Francisco.
http://valenciasailing.blogspot.com

01.11.10

handbreit



Allure of the Seas and Oasis of the Seas
passing the Great Belt Bridge

While exiting the Baltic Sea, Oasis of the Seas passed underneath the Great Belt Fixed Link in Denmark on 1 November 2009. The bridge has a clearance of 65 m above the water; Oasis normally has an air draft of 72 m. The passage under the bridge was possible due to retraction of the telescoping funnels, and an additional 30 cm was gained by the squat effect whereby vessels traveling at speed in a shallow channel will be drawn deeper into the water. http://www.youtube.com/watch?v=kfgWWloOHY8&feature=related

Approaching the bridge at 20 knots, the ship passed under it with less than 2 feet (60 cm) of clearance.
http://en.wikipedia.org/wiki/MS_Oasis_of_the_Seas

thx Thomas

Rio Negro



thx for the information to our friend at
www.conjuminando.com.br


Rio Negro im Amazonas verschluckt Container und Lastwagen
Am 17. Oktober ereignete sich das Unglück, bei dem ein rund 300 Meter großes Teilstück der Anlage abbrach und vom Rio Negro verschluckt wurde. Zwei Menschen kamen ums Leben, die Suche nach den Körpern blieb bislang erfolglos.
Mehr als 100 Container und Sattelzüge sind dabei in den Fluten versunken oder wurden von Schlamm- und Geröllmassen begraben. Die Hafenanlage wurde weiträumig abgesperrt, auf die Betreiberfirma dürfen Schadensersatzansprüche in Milliardenhöhe zukommen. Vor allem elektronische Artikel seien dort für den Abtransport gelagert gewesen, so lokale Medien.
Laut Experten herrscht im Rio Negro, der sich wenig später mit dem Rio Solimões zum Amazonas verbindet, stets eine starke Strömung. Daher müssten die Flussufer stets massiv durch entsprechende Dämme abgesichert werden. Ansonsten könnte es zweimal im Jahr, während der Hochwasser- als auch während der Niedrigwasserphase, zu solchen Abbrüchen ab Uferrand kommen.
Erste Untersuchungen haben inzwischen ergeben, dass es bereits zuvor zu “Unregelmässigkeiten” gekommen sei. Eine parlamentarische Untersuchungskommission soll nun die genaue Unglückursache ermitteln.
http://brasilienmagazin.net