Handbreit - hand’s breadth Eigentlich der gute Wunsch bei der Bootstaufe oder vor der Reise. Hier die Beschreibung für alles, was haarscharf [eigentlich: handbreit] gutgeht – oder eben nicht. Handbreit steht für den Reiz des knappen Ausgangs. Mit großen Sympathien für das gute Ende, manchmal aber auch mit dem Bekenntnis zur Schadenfreude gegenüber denen, die ihr Scheitern leichtsinnig oder mutwillig provozieren und dabei noch komisch aussehen. Handbreit steht aber auch für die Bewunderung gegenüber der Kunst des Tänzers auf dem Seil; des Reiters auf der Messerklinge; dem Schwirren der Motte ums Licht; der Musik zwischen Pop und Punk; des Segelns zwischen Wasser und Himmel oder des Surfens auf der ganz großen Welle.
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